Wie man rechtlich zum Raser wird – Wie alles begann

Da es ein top aktuelles Thema ist, mal hier in der Schweiz, und alle meinen sie Wissen wie es läuft aber gleich wohl keiner eine Ahnung hat, habe ich mich entschieden eine Blogbeitragsreihe über meinen Ausweisentzug zu schreiben. Wie ist es passiert ist, was hat es zur Folge, wie überlebe ich die Ausweisfreie Zeit, werden die Themen dieser Reihe sein.



Was ist geschehen? Ich arbeite im Moment als Servicetechniker, bin somit in der ganzen Schweiz mit dem Auto unterwegs.

Es war ein Donnerstag im Januar und ich freute mich auf das Feierabendbier mit meinen Freunden. Was ich erwähnen muss, ich fuhr bis ich mit dem Job als Servicetechniker angefangen habe, immer mit dener 10 km/h Toleranz. Im 50er knapp 60, im 80er knapp 90 und so weiter. Diese 10 km/h Toleranz, gestaltet sich so, dass sich das Verhältnis zwischen Busse und Spass in der Waage hielt. Zumindest in der Schweiz. Dies musste ich mir nun als Servicetechniker abgewöhnen, was mir nicht immer gelang. Wie schon gesagt war ich auf dem Heimweg von der Arbeit. Ich arbeitete in Genf und fuhr nach Hause, nahe Basel. Es war mir bewusst dass ich mich nach Genf sehr konzentrieren musste, da es dort viel zu viele Radarkasten auf der Autobahn gibt. Im Raum Freiburg, rund 140 km nach Genf fühlte ich mich schon sicherer und konzentrierte mich nicht allzu stark auf die Radarkasten, da ich auch keine mehr erwartete. Ich fuhr dann mit 120 km/h und genoss die Landschaft. Und bääm, es blitzte. Ja, es war eine 80er Zone, wieso auch immer.

Zwei Wochen später erhielt ich einen Brief in dem Stand wie viel ich zu viel gefahren bin und dass ich meine finanzielle Lage angeben muss. Jedoch noch kein Bescheid was mit mir und meinem Ausweis geschehen wird. Ich fuhr 35 km/h zu schnell. Dies ist genau ein km/h über der Grenze zwischen 1 Monat und 3 Monaten Ausweisentzug, was ich jedoch aus dem Internet entnehmen musste. Was die Finanzielle Lage anging musste ich alles angeben, wie viele Immobilien ich besitze, wie viele Fahrzeuge, mein momentanes Vermögen( dies gab ich dann natürlich erst nach der Fasnacht an) und was ich momentan verdiene. Als ich dies dann angegeben habe begann das Warten, es sollte ein richtig langes und ungewisses Warten werden.


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