Motorrad fahren macht Spass! Da gibt es eigentlich nichts beizufügen, aber wie kann man noch mehr Spass haben? Genau, mit dem richtigen Kumpel und demselben Motorrad. Luki und ich, Louis, durften die Kawasaki Z900 und die Kawasaki Z900 SE testen.
Als wir die Bikes abholten, konnten wir schon die ersten Kurven auf dem Nachhauseweg geniessen, und es war ein Genuss, aber mehr zu unseren Einschätzungen später. Wir fuhren von Egerkingen über Langenthal auf den Passwang und von dort aus nach Hause. Am Samstag ging es an den Gempen, um ein paar coole Fotos und Videos zu schiessen, danach über Hochwald in den Eigen. Nach ein paar weiteren Fotos hatten wir uns einen Kaffee im Restaurant Eigenhof verdient. Der Geschmack vom Kaffee Lutz brachte uns fast dazu, an andere Sachen als Töff fahren zu denken, aber wir hatten zwei tolle Motorräder zu testen. Das war Grund genug, seriös zu bleiben. Die Ausfahrt ging weiter über Himmelried und Nunningen nach Breitenbach. Luki und ich trennten uns, und für mich ging es wieder zurück über Nunningen, Hochwald und den Gempen.
Am Tag darauf durften wir noch eine grossartige Location eines Freundes nutzen, um die Bikes nochmals abzulichten. Hammer Fotos, überzeugt euch selbst:
HAMMERGEILE BILDER VON FEDI UND LOUIS GESCHOSSEN
• Motor: Reihenvierzylinder
• Hubraum: 948 ccm
• Leistung: 124 PS (91 kW)
• Getriebe: 6 Gang
• Antrieb: Kette
• Gewicht: 213 kg
• Höchstgeschwindigkeit: 234 km/h
Die Frage ist nun, was sind die Unterschiede zwischen der Z900 und der Z900 SE:
- Die SE gibt es in einer Speziallackierung mit grünen Felgen, und die Z900 in den Standardfarben.
- Bei der SE sind vorne eine Brembo Bremse und Stahlflexleitungen verbaut.
- Das Fahrwerk hinten ist bei der SE Variante von Öhlins, die Gabel ist passend dazu goldfarben gefertigt.
Persönliche Einschätzung von mir:
Ich war überrascht von der Z900, und zwar positiv. Nach den ersten paar Kurven fühlte es sich an, als hätte ich schon 1000 km damit gefahren. Das Bike hat einen tiefen Schwerpunkt, genug Leistung und ist sehr kurvenfreudig. Das hat richtig Spass gemacht.
Die Optik gefällt mir gut, die grünen Felgen bei der SE sehen frech aus, und das passt zum Motorrad. Bei der Lampenmaske scheiden sich die Geister, mir gefällt sie. Die goldenen Gabelrohre sind nicht so mein Fall, aber auch das ist Geschmackssache.
Die Z900 fühlte sich sehr harmonisch an. Gut abgestimmt, und es passte alles zusammen. Bei der SE Variante habe ich bemerkt, dass das Fahrwerk nicht auf mich eingestellt ist. Das Motorrad fährt sich zwar gut, aber es fühlte sich nicht so harmonisch an wie die normale Z900.
Fakt ist, die Z900 macht richtig Spass und ist für jeden, der gerne ein sportliches Motorrad möchte, ein Gedanke wert.
Persönliche Einschätzung von Luki:
Ich bin eigentlich eher der gemütliche Fahrer und befürchte immer, dass ich ein solches Bike unterfordern würde. Auf der Z900 fühlte ich mich aber sofort wohl und konnte die Kurven zügig geniessen.
Optisch holte mich die Z900 nicht gerade ab. Mir gefielen der grüne Rahmen und die gleichfarbigen Felgen der Z900 SE. Die Maske finde ich etwas zu klobig, frech ist sie allemal.
Wie bei Louis fühlte ich mich auf der Z900 sofort wohl, nicht so auf der Z900 SE. Aber auch ich denke, das liegt am einstellbaren Fahrwerk, das nicht auf mich abgestimmt war. Der Klang beider Motorräder ist herrlich, man hört den Charakter der Maschine. Das Quickshiftsystem fühlt sich gut abgestimmt an, man kann es auch schon ab 1500 U/min verwenden.
Zwei coole Bikes für tolle Tage in den Kurven. Mehr gibt es da nicht zu sagen!
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