so macht der Soziusplatz Spass

Meine erste Motorradtour in dieser Saison war als Sozius. Motorräder hätte ich genug, um selbst zu fahren. Es fahren sogar so viele wie schon lange nicht mehr. Ich bin auch so weit gesund, dass es wenigstens zum Selbstfahren reichen würde. Der Grund liegt in der Liebe.

Meine Freundin erlernt gerade das Motorradfahren und möchte im Sommer die Prüfung machen. Während der Prüfung fährt der Prüfer als Sozius mit, und deshalb bin ich im Moment regelmässig als Sozius unterwegs. Das Selbstfahren ersetzt es nie, aber es hat auch seine Vorzüge, hinten mitzufahren. Hier meine Top 5:

Blabla: Wir können uns unterhalten, ich kann ihr Tipps geben, wenn etwas nicht so toll war, oder meine Freude ausdrücken, wenn etwas super lief.

Ich bin ein Assistenzsystem: Blinker vergessen auszuschalten oder die Hupe nicht gefunden? Kein Problem, ich übernehme das gerne. Gerade das Bedienen der Hupe braucht noch etwas Unterstützung.

Der innere Blogger: Der Blogger in mir macht nie Feierabend, und so bin ich immer auf der Suche nach dem besten Bild oder der besten Aufnahme. Als Sozius muss man dafür nicht anhalten und verpasst nichts.

Abschalten ohne Risiko: Ich kann sehr gut abschweifen, gefühlt innerlich einmal um die Welt. Wenn ich das mache, während ich selbst fahre, kann das zur einen oder anderen brenzligen Situation führen, nicht so als Sozius.

Freundlich sein mit meinen Freunden: Was ich richtig gut kann, ist, mich über Menschen aufzuregen, die etwas aus meiner Sicht nicht richtig machen. Beim Motorradfahren sind das nicht selten Fahrradfahrer. Da Aufregen ungesund ist, habe ich mir nun vorgenommen, sie einfach freundlich zu grüssen. Wenn ich dann die erschrockenen Gesichter sehe, muss ich grinsen und kann mich nicht mehr aufregen. Dieses Konzept funktioniert super als Sozius.




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