Meine Werkstatt - eine kleine Vorstellungsrunde

Es wird langsam kalt, auf den Anhöhen ist schon Schnee zu sehen. Das heisst es ist wieder Werkstattzeit. Auch ich habe ein paar Projekte, die mich durch den Winter beschäftigen werden. Manche beschäftigen mich schon seit Jahren, seit vielen Jahren. Damit es nächsten Frühling etwas besser aussieht, verfasse ich diesen Blogeintrag, als kleine Motivation. Mal gucken, was es hilft.



Fangen wir mit dem Motorrad an, dass nächsten Frühling fertig sein muss. Sie gehört nicht mir, sie gehört der Motorradschlampe. Es ist eine Yamaha WR 400 aus dem Jahre 98. Als sie bei mir in der Werkstatt ankam lief sie nicht an, der Motor drehte jedoch. Also haben wir mal den Vergaser demontiert und gereinigt. Die Demontage des Vergasers geht bei diesem Motorrad ganz einfach. Es müssen vier Schrauben vom Heck gelöst werden und dann kann mit dem Heck zusammen der Vergaser entfernen. Der nächste Schritt wird sein, die bestellten Dichtungen für den Vergaser einzubauen, Öl wechseln und dann mal Versuchen ob sie anläuft.



Ein weiteres Projekt dass auch nächsten Frühling auf die Strasse muss ist eine meiner XT600e(1991). Es wird auch das einfachere Projekt sein, denn sie braucht nur noch einen Ölwechsel und dann kann ich den ersten Versuch auf der MFK starten. Das Ersatzteillager dieser XT ist die schwarze XT, mit ihr war ich an der Hardy Alp Tour. Da der Motor Schwierigkeiten(diese Geschichte möchte ich nicht im World Weide Web verewigen) machte, steht sie nun da. Die blaue XT die nun fast bereit ist, war mein erstes Motorrad und ich freue mich riesig auf die erste Tour nächstes Jahr.



Ein sehr langer Gast ist die DT 125 LC. Der Motor wurde überholt, der Vergaser gereinigt und neu zusammengebaut. Man kann sie ankicken und im Lehrlauf läuft sie nun. Wenn man jedoch losfährt bricht die Leistung zusammen. Ich führe dass auf die alten, etwas brüchigen Übergansstück zwischen Vergaser und Zylinder zurück. Ich denke dass sie dort Luft zieht, was für einen Zweitakter nicht so gut ist.



Etwas kultig ist die Aprilia AF 1 125(1998). Auch sie ist von einem guten Kollegen. Der Motor läuft, sie ist auch fahrbar. Jedoch sind Bremsen, Kette und allgemeine Standschäden noch nicht behoben. Aber dieses Motorrad macht alleine schon Spass wenn man sie anlässt, harhar. Eigentlich ist es auch nicht mehr viel Arbeit. Wieso die kultig sein soll? Ein Jahr bevor dieses Motorrad gebaut wurde, wurde Valentino Rossi das erste Mal Motorradwelmeister mit einer Aprilia 125.



Es gibt sogar ein Motorrad in dieser Werkstatt das vollständig Funktionsfähig ist. Es ist ein Gasgas TXT 280er. War leider schon lange nicht mehr im Gelände unterwegs mit ihr. Sie ist im Moment aber das wichtigste Motorrad in dieser Werkstatt. Denn läuft mal was nicht so wie ich will, dann kick das Trial an und die Stimmung steigt, immer. Der Auspuff ist nur da, damit man nicht die Abgase im Gesicht hat. Es ist ein Zweitakter, so riecht sie und röhrt sie auch, einfach herrlich. Ja ich hab sie lieb, auch wenn es auf den Fotos gerade nicht so aussieht.



Die nächste Kandidatin, eine sehr alte Peugeotmaschine, ist eine gute Bekannte der Yamaha DT, denn ihre Geschichten begannen beide in dieser Garage. Der Peugeot ist mal ausgezogen aber kam wieder zurück, weil ihr Besitzer kein Platz mehr hat. Zu ihr kann ich nicht viel sagen, sie ist sau alt, der Motor ist auseinander genommen und wird vielleicht irgendwann zusammengebaut, aber nicht von mir, diese Materie ist mir nicht geheuer. Schaut euch das Nummernschild an, so eins könnte man in der Schweiz heute echt gut gebrauchen.



Was habt ihr für Winterprojekte schreibt es in die Kommentare!

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