Europatour#7 - Norwegen mit Umweg

15.8.2018 endlich Kurven



Beim Morgenessen sitze ich bei den Zürchern, schön wiedereinmla so zu reden wie dier Mund erzogen wurde. Sie werden wie ich die Küste von Norwegen runter fahren, jedoch nach einem Tag nach Schweden wechseln weil das Wetter scheisse wird. Nach dem Morgenessen will ich mir noch kurz ein sticker für das motorrad vom Nordkapp holen. Aus kurz wurde nichts, genau als ich rein wollte leerte sich solch ein verdammter Reisecar. Es waren auch Deutsche dabei, einer wollte dann wissen wie viele Kilometer ich denn schon gemacht hätte, ich so, ca. 4500, er dann ganz stolz das hätten sie nun auch schon hinter sich, mit dem Reisecar. Mit dem Reisecar, boah, das würd mich ja ankaken. Die richtig harten Krieger sind die mit den Fahrrädern, boah bei diesem Wetter, Hut ab.
Norwegen ist wunderschön, die Strassen an den Fjorden entlang sind kurvig und einfach Balsam für die Seele, nach all den Graden in Schweden. Es hat nun auch 14c und die Sonne scheint einfach herrlich. Ich verbrauche heute sehr viel Zeit zum fotografieren. Zu Mittag esse ich an einer Tankstelle wo gleich noch ein Coop steht, kein Scheiss ein Coop. drausse sassen zwei Fahrradfahrer, sie deutsche er Schweizer, cool schon wieder munter quatschen. Sie fährt ans Nordkapp, er an die russische Grenze, das Nordkapp sei ihm zu überlaufen. Er meinte dann ich soll von Frankreich nach Italien die Grandtour nehmen, er hätte das mit Fahrrad und Motorrad schon gemacht, sei super, und Korsika und Sardinien seien auch wunderschön, viel schöner wie das Festland.
Am Abend übernachte ich an einem wunderbarem fjord, kuz vor dem Dorf Storfjord. Hier heisst alles Blablabla-fjord. Es ist wunderschön, man sieht Schneeberge, Gletscher und ist gleichzeitig an einem strand. Während ich mein Zelt aufbau kann ich wahle beobachten, leider waren sie zu weit weg um sie fotografieren zu können. Der ganze Tag war trocken ausser als ich Zelt lag fieng es an zu regnen.

16.8.2018 Pause



Heute war Wasch und Pausentag. das Wetter bleib den Ganzen tag drocken so konnte ich ohne Probleme meine wäsche waschen und sie nachher an einem Baum aufhängen damit sie im wind trocknen. es windete so stark, ass die Wäsche nach einem halben tag trocken war. Da ich ein gröberes Geschäft vor hatte, suchte ich eine Tankstelle auf. Nach dem Geschäftsabschluss, traf ich draussen einen Schweden der mit einer DR 650 unterwegs war. Er war etwa gleich alt wie ich. Wir tauschten uns etwas aus, er zeigte mir ein paar schöne Routen in Norwegen und meinte dann ich solls noch geniessen, das Wetter werde bald richtig kake. Solche Gespräche sind unglaublich viel wert auch wenn sie nur 10 Minuten dauern, aber so alleine im Nichts, daran muss ich mich noch gewöhnen. Am Nachmittag komme ich endlich dazu, meine Mundharmonika zu spielen. Alle meine Entchen geht schon ganz gut. Eigentlich hab ich mein Zelt an einem ruhigen Ort platziert, aber gleich wohl müssen alle Reisecars an genau diesem Parkplatz ihren verdammten Halt machen, klingt blöd aber ich hasse Massentourismus. So kommt es dass ich den rest vom Nachmittag damit verbringe, dass ich im Fjord entlang spazieren gehe, ist ganz entspannend. das Wetter bleibt trocken aber es windet stark und wird immer bewölkter. In der Nacht regnet es wieder stark.

17.8.2018 gastfreundlicher Norweger



Natürlich regnet es wieder. Trotzdem hab ich gute Laune, weil ich endlich wieder auf dem Motorrad sitze. Ich fahre den Fjorden entlang und geniesse es einfach. Wie nicht ander zu erwarten war, stehe ich schon bald an einer Fähre. vor mir steigt ein Norweger aus und raucht eine Zigarette, wir müssen warten. Er läuft um das Motorrad rum und als er sieht woher ich bin fängt er an zu quatschen. Er hätte bis vor 2 Jahren auch ein Motorrad gehabt, eine Honda CBR 600(für Mamis und andere Unwissende, eine Rennmaschine), hätte dann aber einen kleinen Unfall gehabt, er grinst. Ich frage, einen kleinen Unfall? Ja er hätte einen Elch erwischt. Motorrad tot, sein Bein demoliert, Elch schütelte den Kopf und lief davon. Als ich ihn fragte wie das wetter in den nächsten Tagen sei, meinte er es sei nicht sol toll aber im Süden sei es viel besser. Er nimmt eine Karte hervor und zeigt mir ein paar tolle Routen, die er mal vor 10 Jahren mit seiner Frau gemacht hat. die Karte durfte ich dann behalten. So brauchte ich Heinz-Günther nicht mehr und fühlte mich viel freier ohne die ganze Zeit aufs Navi schauen zu können. Die Fähre war ganz billig, so um die 5 Franken.
Es regnet den ganzen Tag weiter bis kurz vor Fünf, dann kommt die Sonne und es wird kurzzeitig 20 Grad warm. Da alles nass ist und noch viel schlimmer, meine Kamera keinen Akku mehr hat, geh ich heute in ein Zimmer. endlich wieder warm. Leider gab es nur Bodenheizung so musste ich zum trocknen alles auf dem Boden ausbreiten, man kennt das von zu Hause.

18.8.2018 letzter Tag in Norwegen, vorerst
Heute geht es in den Süden, in richtung Trondheim, da da das Wetter besser sein soll. Es regnet wiederum den ganzen Tag und das bei 8 Grad. Bei Trondheim wird es besser und wieder gegen 11 Grad. ich fuhr nun den ganzen Tag die E6 runter eine sehr schöne Strecke mit Fjorden und Bergen, geil. Unterwegs sehe ich das erste Mal einen Elch und gleich noch einen Fuchs. Füchse habe ich schon viele gesehen, die rannten aber nicht mehr davon. Unterwegs sah ich noch zwei Opis die ihr viel zu lange wohnmobil im strassengraben versenkten weil sie zu früh eingelenkt haben. Da das Ding so lang war Sperrten sie 3/4 der Strasse, sah lustig aus. Heute beschloss ich nach den Tipps von allen die ich angetroffen habe und nach dem ich den Wetterbericht gesehen habe, nach Schweden auszuweichen und buchte mir gleich zwei Nächte in einem coolen Hostel in Stockhom. Das Wetter war so scheisse, die Kamera blieb im trockenen.

19.8.2018 hello again



In der Nacht hat es so fest gewindet, ich dachte ich verlier mein Aussenzelt. Schlaf gab es somit nicht viel. Am Morgen ging es dann über die E17 nach Schweden. Es war eisig kalt und regnete ganze drei Stunden durch. Danch klaarte es jedoch auf und wurde immer wärmer. gegen Mittag war ich in Åra, hier gibt es anscheinend nächste Saison ein grosses Skirennen, jetzt wird hier Downhill gefahren. Ich bin zuversichtlich, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe mit Schweden. Um ca. 17 Uhr bin ich wieder an der Küste der Ostsee in Schweden und finde bald ein schöner Zeltplatz. Der beste den ich bis anhin gesehen habe. Er heisst Sörfjärden Camping. 20 Franken und alles ist inbegriffen, sogar super starkes Wifi beim Zelt. Zum duschen, kochen oder kaken muss man nicht noch fünf Kronen extra bezahlen, und es ist alles sehr sauber, nur zu empfehlen. Am Abend kauf ich mir ein Bier, ein Risingsbo und geh an den Strand um noch ein paar Fotos zu schiessen. Wenn man dann so am Strand sitzt und das Bier geniesst weiss man, warum man sich nun wieder drei Tage durch die Kälte gequelt hat, einfach nur schön. Es hat sogar 21 Grad und ich kann endlich wieder so rumlaufen wie es mir wohl ist, Barfuss und in kruzen Hosen, ich geh wiedereinmal sehr zufrieden schlafen.

20.8.2018 wild campen in Schweden



Am Morgen als ich auf dem Camping das Zelt zusammen baue, kommt der Nachbar, und fängt an mich auszufragen. Cool endlich wieder quatschen. Er sei von Soundsvall, nur 20 km von der Küste entfern. Er hätte mich vor zwei Wochen gesehen als ich irgendwo an der Strasse stand. Nun ist er der erste Schwede der meinem Blog folgt, supa toll. Er gab mir dann den Tipp ich soll anch Mora fahren, dort sei es noch schön. Ich fuhr dann dort hin, ein Teil auf der E45, eine sehr schöne Strasse und alternative zur Küstenautobahn. Mora war dann nicht so schön und ich furh weiter um am Kättbosjönsee mein Zelt aufzustellen. Es klaart auf und ich kann endlich wieder Sonnenstrahlen geniessen, ich weiss als Schweizer kennt man das im Moment nicht mehr so, aber die Sonnenstrahlen sind so viel wert, wenn es seit einer Woche fast nur bewölkt war. Heute erreicht Valentina(Yamaha XSR 700) ihre ersten 10000 km. Sie erhällt einen vollen Tank 98er und das gemeinsame Selfie durfte auch nicht fehlen. Ich koche mir noch etwas, geh fotografieren und dann bald ins Bett. freue mich riesig auf Stockholm.

21.8.2018 die Ruhe kommt zurück



Nach dem ich mich die letzten Tage wieder etwas gestresst habe, steht der heutige Tag voll unter dem Moto chillen, es ruhig angehen. Ich steh auf und es ist blauer Himmel, keine einzige Wolke, der Hammer. Nach dem ich auf dem Motorrad sitzte geht es bei der ersten Tanke gleich mal raus. Tanken, Kaffe udn Muffin kaufen und das ganze am Strassenrand auf einer Bank geniessen. Die Autos beim zur Arbeit fahren beobachten ist richtig beruhigend. Ich kann somit voll entspannt mit eine Grinsen weiter fahren. Das Wetter wird leicht bewölkt bleibt aber super. Bald bin ich wieder auf der E6, auf der ich schon hoch gefahren bin, und fahre in Richtung Stockholm. In den ersten Stau seit Tagen, Kulturschock! das Hostel lässt sich leicht finden und ist wunderschön. Für zwei Nächte mit Morgenessen zahle ich nun 60 CHF, dies ist ganz in Ordnung und das Hostel ist wirklich der Hammer, super ausgestattet. Ich schlaf in einem vierer Schlag, schön gemütlich. Als ich einchecke kommt gleich noch ein Deutscher ins Zimmer auch alleine unterwegs und wir kommen ins Gespräch. Ganz anders wie erwartet klappt das ganz gut mit dem Quatschen mittlerweile. So das wars nun wieder, schreibt kräftig Kommentare und lässt mir ein gefällt mir da, bis bald.

1 Comments:

Mir fehlen Bilder. :(
Written on Wed, 22 Aug 2018 16:32:15 by X_FISH

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