die inkontinente Yamaha FZR 1000

Meine FZR 1000 Exup steht nun schon länger in der Garage und das hat seinen Grund. Zuerst ersetzte ich die Kette, wie das funktionierte könnt ihr unter diesem Link lesen. Was mir aber von Anfang an Sorgen gemacht hat, war das Öl auf den Bremsbacken. Zuerst dachte ich, dass die Bremsflüssigkeit irgendwo austritt. Das war es jedoch nicht, es waren die Stossdämpfer die, der eine oder andere würde das auch vom Piloten behaupten, nicht ganz dicht waren. Da ich dies noch nie gemacht habe und keine Lust auf fliegende Motorradteile hatte, hollte ich mir ein weiteres Mal Hilfe, es wird nicht das letzte Mal sein, von meinem Haus und Hofmechaniker. Er ist zum Beispiel auch Schuld daran, dass mein Cabrio Fränzi noch am Leben ist, ein durchaus kompetenter Zeitgenosse.

Für solch Arbeiten habe ich ein paar Vrobereitungen in meiner Garage vorgenommen. Die Hacken in der Decke sorgen zum einen für Stabilität beim Schrauben und zum andren kann man das Motorrad anheben um zum Beispiel die Räder zu entfernen oder eben die Gabel zu revidieren. Was wir dann auch machten. Grundsätzlich mussten die Simmeringe ausgetauscht werden, im Zuge dieser Arbeit wurden aber auch alle Dichtungen ausgetauscht.


Die Demontage ist ganz einfach. Rad entfernen und dann die nötigen Schrauben am Lenker. Bevor man jedoch dies macht sollte man die Schraube ganz oben lössen so dass sich die Feder im inneren des Federbeines entspannen kann. Denn macht man dies im demontierten Zustand wird es schwieriger.


Nach der Demontage musst zuerst das alte Oel herausgepumpt werden. Das kann einen Moment dauern.
Danach kann alles auseinander genommen werden. Die Schraube unten am Federbein darf nicht vergessen werden, ansonsten bringt man den oberen Teil nicht raus.
Ist man soweit können alle Teile gereinigt werden. Wie auf den Fotos zu sehen ist geschah das bei meiner FZR schon lange nicht mehr. Beim zusammen bauen ist es wichtig dass alles wieder in der richtigen Reihenfolge montiert wird, auch zu beachten ist die Richtung wie zum Beispiel bei der Feder die nicht auf beiden Seiten die selbe Steighöhe hat.


Am Schluss ist es ganz wichtig, dass man in beiden Federbeinen die selbe Menge Öl einfüllt. Damit sich das Öl auch richtig verteilt muss die Feder mehrmals gestaucht werden.

Und schon sind die Stossdämpfer wie neu und die FZR verliert keine Flüssigkeit mehr. Die nächste Baustelle an dieser Schönheit ist natürlich schon im Gange.




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